SecuMail-Blog

Deepfake Audios in Geschäftsmails

Ihr Chef ruft an. Aber ist er es wirklich?

CEO-Fraud erreicht eine neue Qualität: Deepfake-Audios mit täuschend echten Stimmen. Was früher nach Science-Fiction klang, ist 2026 Realität. Cyberkriminelle nutzen öffentlich verfügbare Sprachaufnahmen, z. B. von LinkedIn-Videos oder Podcasts, um mit KI authentisch klingende Sprachnachrichten zu erzeugen.

Das Ziel: Mitarbeitende zu täuschen, Zahlungsanweisungen zu geben oder sensible Informationen zu erschleichen.

 

i Wie immer gilt: SecuMail®– Kunden können entspannenWir arbeiten kontinuierlich daran, solche Bedrohungen abzufangen. Ihr Wissen über die Tricks der Angreifer macht den Schutz komplett.

 

So läuft ein typischer Angriff ab:

  • Die Stimme der Geschäftsführung wird mit KI imitiert
  • Eine dringende Sprachnachricht wird an einen Mitarbeiter geschickt oder ein Mitarbeiter wird angerufen
  • Inhalt: „Bitte überweise kurzfristig 10.000 Euro, es ist dringend.“

 

4 typische Warnsignale bei Deepfake-Audios:

  • Schlechte Tonqualität, Störgeräusche, Hintergrundlärm
  • Ungewohnte Kommunikationswege
  • Zeitdruck und Dringlichkeit ohne Kontext
  • Ungewohnt kurze oder inhaltlich diffuse Nachrichten

 

Was hilft zusätzlich?

  • Gegenprüfen auf einem zweiten Kanal
  • Rückruf bei der bekannten Nummer
  • Und vor allem: Nicht sofort reagieren, sondern bewusst innehalten und prüfen

 

Unser Fazit:

Deepfake-Angriffe sind kein Zukunftsszenario mehr. Sie erfordern keine technischen Fehler, sondern nutzen psychologische Muster wie Stress, Autorität, Zeitdruck.

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