
Produkte:
Priorität: NÖTIG (bestimmt, welche der folgenden Anleitungen für Sie gelten)
Welches Setup für Sie gilt, hängt allein davon ab, welches SecuMail®-Produkt Sie einsetzen — und damit, wohin Ihr MX-Record zeigt:
-> Setup 1 – MX via SecuMail. Der Filter muss eingehende Mail prüfen, bevor Microsoft 365 sie sieht. Der MX muss deshalb zwingend auf SecuMail® zeigen.
-> Sie haben die Wahl. Üblich ist Setup 2 – MX via Microsoft: Ihr MX bleibt bei Microsoft 365, nur die Verschlüsselung läuft über SecuMail®. Alternativ können Sie auch hier Setup 1 fahren.
Wichtig: Sobald SecuMail® Filter im Spiel ist, ist Setup 2 nicht möglich — der MX zeigt dann immer auf SecuMail®. Setup 2 ist Encryption-only vorbehalten.
SecuMail® ist Ihrem Microsoft 365 vorgelagert. Eingehende Mail aus dem Internet trifft zuerst auf SecuMail® (mx.secumail.de) und wird von dort an Microsoft 365 übergeben; ausgehende Mail läuft über das SecuMail®-Relay.
Das ist der Standardfall für Filter, Filter+Encryption und für Encryption-Kunden, die SecuMail® vollständig vorlagern möchten.
Ihre Bausteine:
In diesem Setup ist der eingehende Connector vom Typ Partner.
Ihr MX bleibt unverändert bei Microsoft 365. Nur das SecuMail®-Encryption-Gateway (enc.secumail.de) ist im Spiel — es gibt keinen mx.secumail.de. Ausgehende Mail wird zur S/MIME-Verschlüsselung an SecuMail® ausgeleitet und danach ausgeliefert.
Dieser Fall gilt nur für Encryption-only-Kunden.
Ihre Bausteine:
In diesem Setup ist der eingehende Connector vom Typ OnPremises (Mailserver der Organisation) — anders als in Setup 1. Warum, erklärt der zugehörige Case.
Hinweis: Diese FAQ beschreibt die Integration mit Microsoft 365. Betreiben Sie keinen Microsoft-365-Tenant, gelten die klassischen SecuMail®-Anleitungen unter www.secumail.de.
Alle Schritte in diesen Anleitungen lassen sich sowohl über die Microsoft Admin-Portale (Exchange Admin Center, Entra ID Portal, Microsoft 365 Defender) als auch per PowerShell ausführen.
Wir dokumentieren primär den Portal-Weg, weil:
PowerShell-Befehle sind als optionale Alternative angegeben. Sie eignen sich besonders für:
Get--Befehle)Wichtig: Da Microsoft die Portal-Oberfläche regelmäßig ändert, verwenden wir Suchbegriffe statt exakter Klickpfade. Nutzen Sie die Suchfunktion im jeweiligen Admin-Portal, um die beschriebenen Einstellungen zu finden.
Diese Voraussetzungen gelten für alle FAQ-Cases. Bitte stellen Sie sicher, dass diese erfüllt sind, bevor Sie mit der Konfiguration beginnen.
Für die Konfiguration werden folgende Portale verwendet:
Exchange Admin Center (EAC): URL: https://admin.exchange.microsoft.com Suche nach: "Exchange admin center" im Microsoft 365 Admin Center Verwendet für: Connectors, Mail-Flow-Regeln, Nachrichtenverfolgung
Microsoft 365 Defender / Security Portal: URL: https://security.microsoft.com Suche nach: "Security" im Microsoft 365 Admin Center Verwendet für: ARC-Konfiguration, Antispam-Policies
Entra ID Portal (ehemals Azure AD): URL: https://entra.microsoft.com Suche nach: "Entra" oder "Azure Active Directory" Verwendet für: App-Registrierungen (Graph-API-Sync)
Falls Sie PowerShell verwenden möchten:
Für Connector- und Transport-Rule-Konfiguration: Exchange Online Management Modul (V3+)
Install-Module -Name ExchangeOnlineManagement -Scope CurrentUserFür Graph-API-Cases (3a, 3b) zusätzlich: Microsoft Graph PowerShell SDK
Install-Module -Name Microsoft.Graph -Scope CurrentUserPrüfung installierter Module:
Get-Module -ListAvailable ExchangeOnlineManagement
Get-Module -ListAvailable Microsoft.GraphConnect-ExchangeOnline -UserPrincipalName admin@ihredomain.deHinweis: Bei aktivierter MFA (Multi-Faktor-Authentifizierung) öffnet sich ein Browser-Fenster zur interaktiven Anmeldung. Der Parameter -UserPrincipalName ist optional, beschleunigt aber die Anmeldung.
Connect-MgGraph -Scopes "Group.Read.All"Hinweis: Der Scope wird je nach Bedarf angepasst. Für reine Leseoperationen genügt Group.Read.All.
Nach Abschluss der Konfiguration die Verbindungen trennen:
Disconnect-ExchangeOnline -Confirm:$false
Disconnect-MgGraphSet-ExecutionPolicy -ExecutionPolicy RemoteSigned -Scope CurrentUserHinweis zu den PowerShell-Befehlen: Die Befehle dienen als Referenz und wurden im Standard-Setup geprüft. Bei Tenants mit Custom-Policies oder besonderen Sicherheitsrichtlinien können Anpassungen nötig sein. Get--Befehle (Lese-Operationen) sind unbedenklich; Set- und New--Befehle sollten Sie zuerst in einer Testumgebung validieren.
In Tenants mit mehreren Connectors oder bestehenden Mail-Flow-Regeln können Mails versehentlich mehrfach durch SecuMail® geleitet werden. Das SecuMail®-Standardsetup verhindert diese Schleifen durch scoped Connector, scoped Routing-Regel und Partner-Inbound-Connector.
Details, Prüfschritte und Behebung bei betroffenen Tenants: -> Pitfall: Outbound Mail-Loop verhindern -> Pitfall: OnPremises- vs. Partner-Connector
Bei spezifischen Konflikten (z.B. mehrere bestehende Smarthost-Connectors, Mehrfach-Provisionierung mit verwaisten Connectoren, Variante C mit parallelen Filter- und Encryption-Outbounds) unterstützen wir Sie gerne bei der Konfiguration.
Diese Anleitungen werden mit Sorgfalt gepflegt, jedoch ohne Gewähr bereitgestellt. Die Umsetzung erfolgt unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen Tenant-Einstellungen — Abweichungen je nach Microsoft-UI-Version und Lizenztyp sind möglich. Bei kritischen Einstellungen empfehlen wir eine vorherige Prüfung in einer Testumgebung.
Produkte:
Priorität: EMPFOHLEN
Die IP-Adressen der SecuMail-Server in Microsoft 365 als vertrauenswürdige Quelle hinterlegen (Inbound Connector). Damit erkennt Microsoft 365, dass Mails über SecuMail® vorgeprüft ankommen.
Der Connector vom Typ Partner nimmt Mails von den angegebenen SecuMail-IPs entgegen und erzwingt TLS.
Im Exchange Admin Center (EAC) — Mail flow > Connectors:
TODO:
SecuMail InboundErgebnis: Ein Inbound Connector der Mails von SecuMail-IPs akzeptiert
Enhanced Filtering im erstellten Connector (Enhanced Filtering / Erweiterte Filterung):
TODO:
Ergebnis: EOP erkennt die echte Quell-IP hinter SecuMail®
Hinweis: Die SenderIPAddresses und EFSkipIPs müssen identisch sein. Die oben eingesetzten Werte stammen aus der aktuellen Konfiguration.
Der Connector macht drei Dinge gleichzeitig:
SenderIPAddresses)RequireTls)EFSkipIPs) — damit EOP die echte Quell-IP erkennt statt nur die SecuMail-IPPrüfung per PowerShell:
ConnectorType: PartnerSenderIPAddresses: Die hinterlegten SecuMail-IP-BereicheRequireTls: TrueEFSkipIPs: Die hinterlegten SecuMail-IP-BereicheEFSkipLastIP: FalseEnabled: TrueÄndern bestehender Konfiguration:
Wenn der Connector bereits existiert und IP-Bereiche aktualisiert werden müssen (SenderIPAddresses und EFSkipIPs immer gemeinsam aktualisieren):
Im Exchange Admin Center (EAC) — Mail flow > Connectors:
TODO:
SecuMail Inbound öffnenStatt (oder zusätzlich zu) der IP-Whitelist kann der Connector die SecuMail-Gateways am TLS-Client-Zertifikat erkennen. Vorteil: Die Vertrauensgrenze ist nicht über die Quell-IP fälschbar und übersteht einen Wechsel der SecuMail-Netze, ohne dass der Connector nachgepflegt werden muss.
Voraussetzung: Die SecuMail-Gateways präsentieren beim Einliefern an Microsoft 365 ein TLS-Client-Zertifikat mit dem Namen *.secumail.de.
Im Exchange Admin Center (EAC) — Mail flow > Connectors:
TODO:
SecuMail Inbound öffnen (oder beim Anlegen)*.secumail.deErgebnis: Der Connector behandelt nur Verbindungen als vertrauenswürdig, die das passende Client-Zertifikat vorweisen
Hinweis: Mit Zertifikatsbindung ist SenderIPAddresses nicht mehr zwingend nötig. Beide Verfahren lassen sich auch kombinieren (IP UND Zertifikat müssen dann passen).
Wichtig: EFSkipIPs (Enhanced Filtering) weiterhin mit den SecuMail-IP-Bereichen bestückt lassen — Enhanced Filtering arbeitet IP-basiert und braucht die Gateway-IPs, um die echte Quell-IP zu ermitteln (siehe Schritt 2).
Prüfung per PowerShell:
RestrictDomainsToCertificate: TrueTlsSenderCertificateName: *.secumail.deRequireTls: TrueWarum Enhanced Filtering (EFSkipIPs) wichtig ist: Ohne Enhanced Filtering sieht der Microsoft 365-Spamfilter (EOP) bei jeder eingehenden Mail nur die SecuMail-IP als Quelle. Das hat folgende Nachteile:
Enhanced Filtering lässt EOP hinter das Gateway schauen und die tatsächliche Absender-IP auswerten. Die Konfiguration erfolgt direkt im Connector (siehe Schritt 1, Enhanced Filtering Abschnitt).
Test: Nach Empfang einer externen Mail im Message Header prüfen:
X-MS-Exchange-SkipListedInternetSender: Muss die echte Quell-IP anzeigen (nicht die SecuMail-IP)X-MS-Exchange-ExternalOriginalInternetSender: Muss die echte Quell-IP anzeigenDer Inbound Connector wurde in Schritt 1 bereits mit TLS-Erzwingung angelegt.
Falls das nachträglich geändert werden muss:
Im Exchange Admin Center (EAC) — Mail flow > Connectors:
TODO:
SecuMail Inbound öffnenPrüfung per PowerShell:
RequireTls: TrueHinweis für S/MIME-Produkte (Encryption, Filter+Encryption): TLS auf dem Empfangsweg ist bei S/MIME STARK EMPFOHLEN, da verschlüsselte Mails im Transport geschützt sein müssen.
Sobald Connector und Mail-Flow-Regeln aktiv sind, den MX-Record der Kundendomain auf die SecuMail-Mailserver umstellen: mx-a.secumail.de (Prio 10) / mx-b.secumail.de (Prio 10)
Wichtig: MX erst umstellen, nachdem alle anderen Konfigurations- schritte abgeschlossen sind. Sonst werden Mails an SecuMail® geroutet, während Microsoft 365 sie noch nicht annehmen kann.
DNS-Änderungen können je nach TTL bis zu 48 Stunden brauchen, bis sie weltweit propagiert sind.
Hinweis zum SPF-Record: Der SPF-Record gehört zum Sendeweg und ist dort beschrieben (siehe Sendeweg: Relay mit Filter bzw. Sendeweg: Relay mit Encryption).
SenderIPAddresses als auch die EFSkipIPs aktualisiert werden.PowerShell-Befehle: Alle Schritte dieser Anleitung als PowerShell-Befehle zum Kopieren — powershell-empfangsweg-ip-whitelist.txt
Hinweis: Microsoft kann die PowerShell-API ohne Vorankündigung ändern. Prüfen Sie das Ergebnis bitte sorgfältig.
Produkte:
Priorität: NÖTIG (schließt die Ghost-Sender-Lücke; Zusatz zu IP-Whitelist) Voraussetzung: Inbound Connector aus Empfangsweg: IP-Whitelist muss bereits eingerichtet sein.
Microsoft 365-Tenant so konfigurieren, dass ausschließlich Mails von den SecuMail-Netzwerken angenommen werden. Alle anderen eingehenden Verbindungen werden abgelehnt.
SecuMail Inbound bereits eingerichtet (siehe Empfangsweg: IP-Whitelist)WARNUNG — „Ghost-Sender"-Effekt: Eine Regel nur mit FromScope NotInOrganization ist NICHT exklusiv — Microsoft 365 wertet Mails mit der EIGENEN Domain im Absender als „intern", sodass Eigendomain-Spoofing direkt an den Tenant die Regel umgeht. Die Regel unten gilt daher für ALLE eingehenden Mails; Ausnahmen nur SecuMail-Pfad oder echt-interne Mail (Header X-MS-Exchange-Organization-AuthAs = Internal, extern nicht setzbar).
Im Exchange Admin Center (EAC) — Mail flow > Rules:
TODO:
Nur SecuMail-Empfang erlauben0 (höchste)*.secumail.de binden — fälschungssicher, IP-unabhängig (siehe Empfangsweg: IP-Whitelist)X-MS-Exchange-Organization-AuthAs enthält Internal5.7.15.7.1 abgelehnt werden.5.7.1 abgelehnt werden (sonst greift nur eine NotInOrganization-Regel — Lücke).Priority: 0), damit sie vor anderen Mail-Flow-Regeln greift.AuthAs: Internal- Ausnahme freigestellt.PowerShell-Befehle: Alle Schritte dieser Anleitung als PowerShell-Befehle zum Kopieren — powershell-empfangsweg-exklusiver-empfang.txt
Hinweis: Microsoft kann die PowerShell-API ohne Vorankündigung ändern. Prüfen Sie das Ergebnis bitte sorgfältig.
Produkte:
Priorität: EMPFOHLEN (für Encryption-only mit MX bei Microsoft 365)
Dieser Case beschreibt den Empfangsweg von Setup 2 – MX via Microsoft: Ihr MX-Record bleibt bei Microsoft 365. Eingehende Mail wird zur S/MIME- Entschlüsselung und Signaturprüfung über das SecuMail®-Encryption-Gateway (enc.secumail.de) geleitet und kommt zurück.
Gehört zusammen mit dem Sendeweg (ausgehende Mail verschlüsseln): Sendeweg: Encryption-Loop (MX via Microsoft). Beide Wege bilden zusammen Setup 2.
Wichtig: Der Empfangsweg ist nötig, wenn SecuMail® eingehende verschlüsselte Mail zentral entschlüsseln soll. Entschlüsseln Ihre Empfänger S/MIME selbst (z.B. in Outlook), kann er entfallen. Setup 2 gilt nur für Encryption-only; mit SecuMail® Filter gilt Setup 1 — siehe Welches Setup habe ich?.
Eingehende Mail aus dem Internet nimmt diesen Weg:
Internet -> Microsoft 365 (MX) -> SecuMail® Encryption (enc.secumail.de) -> S/MIME-Entschlüsselung/Signaturprüfung -> zurück an Microsoft 365 -> Postfach
Es werden alle eingehenden externen Mails an interne Empfänger ausgeleitet; das Gateway entschlüsselt, was verschlüsselt ist, und lässt den Rest unverändert durch. Der Empfangsweg ist spiegelbildlich zum Sendeweg, nur mit FromScope = NotInOrganization.
Für den Empfangsweg werden eigene Connectoren angelegt (getrennt vom Sendeweg). Connector-Typ und TLS-Verhalten sind identisch zum Sendeweg.
Im Exchange Admin Center (EAC): Verbindung von Office 365 zu Mailserver der Organisation, Name SecuMail Encryption Eingang, Smarthost enc.secumail.de, Interne Exchange-Header beibehalten aktivieren.
Die Regel leitet eingehende externe Mail an interne Empfänger an SecuMail® aus. Die Ausnahme auf den Verarbeitungs-Header verhindert den Loop.
Wichtig: Wie im Sendeweg verhindert die Header-Ausnahme den Loop — SecuMail® markiert die bereits entschlüsselte Mail mit X-SecuMail-Encryption: inbound, sodass die zurückkehrende Mail nicht erneut ausgeleitet wird (im Sendeweg ist es X-SecuMail-Encryption: outbound).
Hinweis: Wie beim Sende-Rückweg-Connector gibt es beim OnPremises-Typ kein Force-TLS auf der Empfangsseite (RequireTls $false); TLS wird am sendenden SecuMail®-MTA erzwungen.
Erwartet:
FromScope: NotInOrganizationSentToScope: InOrganizationExceptIfHeaderContainsMessageHeader: {X-SecuMail-Encryption}Erwartet:
ConnectorType: OnPremisesRequireTls: FalseSecuMail Encryption Eingang ausgeleitet, entschlüsselt zurückgeliefert und zugestellt wird — ohne Loop.OnPremises-Connector ist hier korrekt — anders als im Setup 1, wo ein OnPremises-Inbound-Connector Loops verursacht. Der Loop-Schutz läuft über die Header-Ausnahme. Hintergrund: Pitfall: OnPremises- vs. Partner-Connector.PowerShell-Befehle: Alle Schritte dieser Anleitung als PowerShell-Befehle zum Kopieren — powershell-empfangsweg-encryption-loop.txt
Hinweis: Microsoft kann die PowerShell-API ohne Vorankündigung ändern. Prüfen Sie das Ergebnis bitte sorgfältig.
Produkte:
Priorität: NÖTIG
Ausgehende Mails des Microsoft 365-Tenants über relay.secumail.de:25 routen, damit SecuMail® den Ausgangsfilter anwenden kann.
Interne Mails (innerhalb der eigenen Domain, Weiterleitungen an interne Postfächer) dürfen NICHT über das Relay gehen. Die Mail-Flow-Regel muss so konfiguriert sein, dass nur Mails an externe Empfänger geroutet werden.
Im Exchange Admin Center (EAC) — Mail flow > Connectors:
TODO:
SecuMail Filter OutboundIsTransportRuleScoped)Ergebnis: Ein Outbound Connector der Mails an relay.secumail.de routet
Prüfung per PowerShell:
ConnectorType: PartnerSmartHosts: { relay.secumail.de }TlsSettings: CertificateValidationUseMXRecord: FalseIsTransportRuleScoped: TrueEnabled: TrueDie Regel routet nur Mails an externe Empfänger über den Connector. Interne Mails bleiben im Tenant.
Im Exchange Admin Center (EAC) — Mail flow > Rules:
TODO:
Route ausgehend über SecuMail® FilterSecuMail Filter OutboundErgebnis: Ausgehende externe Mails werden über SecuMail® Filter geroutet, interne Mails bleiben unberührt
Erklärung der Bedingungen:
Prüfung per PowerShell:
State: EnabledFromScope: InOrganizationSentToScope: NotInOrganizationRouteMessageOutboundConnector: SecuMail Filter OutboundDer Outbound Connector wurde in Schritt 1 mit TLS-Stufe Zertifikat ist gültig (CertificateValidation) angelegt — TLS wird erzwungen und das Server-Zertifikat auf Gültigkeit geprüft.
Für höhere Sicherheit kann auf DomainValidation umgestellt werden — dabei wird zusätzlich das Zertifikat des Ziels gegen den angegebenen Domainnamen geprüft.
Im Exchange Admin Center (EAC) — Mail flow > Connectors:
TODO:
SecuMail Filter Outbound öffnen*.secumail.deErgebnis: TLS mit Zertifikatsprüfung gegen *.secumail.de
TLS-Stufen:
EncryptionOnly: TLS wird erzwungen, Zertifikat nicht geprüftCertificateValidation: TLS erzwungen UND Zertifikat wird auf Gültigkeit geprüft (ohne Domainabgleich, Standard)DomainValidation: TLS erzwungen UND Zertifikat wird gegen TlsDomain geprüft (höchste Sicherheit)Hinweis: Der Parameter -TlsDomain wird NUR bei DomainValidation ausgewertet. Bei CertificateValidation oder EncryptionOnly hat er keine Wirkung.
Prüfung per PowerShell:
Falls nach Umstellung Zustellprobleme auftreten, auf EncryptionOnly zurückstellen.
Der SPF-Record der Kundendomain muss die SecuMail-Server als berechtigte Absender enthalten. Ohne korrekten SPF werden ausgehende Mails vom Empfänger als Spam oder Spoofing eingestuft.
Beispiel-Eintrag: v=spf1 include:_spf.secumail.de include:spf.protection.outlook.com -all
Wichtig: DNS-Änderungen können je nach TTL-Wert bis zu 48 Stunden dauern, bis sie weltweit propagiert sind.
SecuMail Filter Outbound geroutet wurde.PowerShell-Befehle: Alle Schritte dieser Anleitung als PowerShell-Befehle zum Kopieren — powershell-sendeweg-relay-filter.txt
Hinweis: Microsoft kann die PowerShell-API ohne Vorankündigung ändern. Prüfen Sie das Ergebnis bitte sorgfältig.
Produkte:
Priorität: NÖTIG
Ausgehende Mails des Microsoft 365-Tenants über enc.secumail.de:25 routen, damit SecuMail® die S/MIME-Verschlüsselung und -Signatur anwenden kann.
Interne Mails (innerhalb der eigenen Domain, Weiterleitungen an interne Postfächer) dürfen NICHT über das Relay gehen. Die Mail-Flow-Regel muss so konfiguriert sein, dass nur Mails an externe Empfänger geroutet werden.
Im Exchange Admin Center (EAC) — Mail flow > Connectors:
TODO:
SecuMail Encryption OutboundIsTransportRuleScoped)Ergebnis: Ein Outbound Connector der Mails an enc.secumail.de routet
Prüfung per PowerShell:
ConnectorType: PartnerSmartHosts: { enc.secumail.de }TlsSettings: CertificateValidationUseMXRecord: FalseIsTransportRuleScoped: TrueEnabled: TrueDie Regel routet nur Mails an externe Empfänger über den Connector. Interne Mails bleiben im Tenant.
Im Exchange Admin Center (EAC) — Mail flow > Rules:
TODO:
Route ausgehend über SecuMail® EncryptionSecuMail Encryption OutboundErgebnis: Ausgehende externe Mails werden über SecuMail® Encryption geroutet, interne Mails bleiben unberührt
Erklärung der Bedingungen:
Prüfung per PowerShell:
State: EnabledFromScope: InOrganizationSentToScope: NotInOrganizationRouteMessageOutboundConnector: SecuMail Encryption OutboundBei S/MIME-Produkten ist TLS auf dem Sendeweg STARK EMPFOHLEN. Die zu verschlüsselnden Mails verlassen den Tenant im Klartext Richtung SecuMail® — ohne TLS wären sie auf dem Transportweg ungeschützt.
Der Outbound Connector wurde in Schritt 1 mit TLS-Stufe Zertifikat ist gültig (CertificateValidation) angelegt — TLS wird erzwungen und das Server-Zertifikat auf Gültigkeit geprüft.
Für höhere Sicherheit kann auf DomainValidation umgestellt werden — dabei wird zusätzlich das Zertifikat des Ziels gegen den angegebenen Domainnamen geprüft.
Im Exchange Admin Center (EAC) — Mail flow > Connectors:
TODO:
SecuMail Encryption Outbound öffnen*.secumail.deErgebnis: TLS mit Zertifikatsprüfung gegen *.secumail.de
TLS-Stufen:
EncryptionOnly: TLS wird erzwungen, Zertifikat nicht geprüftCertificateValidation: TLS erzwungen UND Zertifikat wird auf Gültigkeit geprüft (ohne Domainabgleich, Standard)DomainValidation: TLS erzwungen UND Zertifikat wird gegen TlsDomain geprüft (höchste Sicherheit)Hinweis: Der Parameter -TlsDomain wird NUR bei DomainValidation ausgewertet. Bei CertificateValidation oder EncryptionOnly hat er keine Wirkung.
Prüfung per PowerShell:
Falls nach Umstellung Zustellprobleme auftreten, auf EncryptionOnly zurückstellen.
Der SPF-Record der Kundendomain muss die SecuMail-Server als berechtigte Absender enthalten. Ohne korrekten SPF werden ausgehende Mails vom Empfänger als Spam oder Spoofing eingestuft.
Beispiel-Eintrag: v=spf1 include:_spf.secumail.de include:spf.protection.outlook.com -all
Wichtig: DNS-Änderungen können je nach TTL-Wert bis zu 48 Stunden dauern, bis sie weltweit propagiert sind.
SecuMail Encryption Outbound geroutet wurde.PowerShell-Befehle: Alle Schritte dieser Anleitung als PowerShell-Befehle zum Kopieren — powershell-sendeweg-relay-encryption.txt
Hinweis: Microsoft kann die PowerShell-API ohne Vorankündigung ändern. Prüfen Sie das Ergebnis bitte sorgfältig.
Produkte:
NUR wenn der Kunde die Auslieferung via Microsoft 365 wählt. Priorität: NÖTIG (wenn Auslieferung via Microsoft 365 gewählt)
Hinweis: Diese Anleitung beschreibt das ARC-Design (Partner-Connector) und gilt primär für Setup 1 – MX via SecuMail. Bei Setup 2 – MX via Microsoft (Encryption-Loop) ist das Standard-Auslieferungsdesign der OnPremises-Connector mit Header-Ausnahme (Sendeweg: Encryption-Loop (MX via Microsoft)); das hier beschriebene ARC-Verfahren ist dort eine gleichwertige Alternative.
Verschlüsselte Mails, die SecuMail® bearbeitet hat, final via Microsoft 365 ausliefern. Microsoft 365 muss so konfiguriert werden, dass es diese Mails akzeptiert, obwohl der Absender die eigene Domain des Kunden ist.
Wenn SecuMail® eine verschlüsselte Mail via Microsoft 365 ausliefert, sieht Microsoft 365 folgendes:
user@kundendomain.de (die eigene Domain des Kunden)Microsoft 365 lehnt diese Mail ab, weil SPF fehlschlägt: Die eigene Domain kommt von einem externen Server. Das ist ein Schutzmechanismus gegen Spoofing, der hier aber unerwünscht ist.
SecuMail® signiert jede zurückgelieferte Mail mit einem ARC Seal. Der ARC-Schlüssel liegt unter: arc._domainkey.secumail.de Die signierende Domain ist: secumail.de
Der Kunde muss zwei Dinge konfigurieren:
secumail.de als vertrauenswürdigen ARC Sealer hinterlegenOhne Schritt 2 ignoriert Microsoft 365 den ARC Seal und lehnt die Mail trotzdem ab.
Im Microsoft 365 Defender / Security Portal: Suche nach: Email authentication settings oder E-Mail-Authentifizierungseinstellungen Alternativ navigieren zu: Richtlinien > Bedrohungsrichtlinien > E-Mail-Authentifizierungseinstellungen > ARC (englisch: Policies > Threat policies > Email authentication settings > ARC)
secumail.desecumail.de wird als vertrauenswürdiger ARC Sealer akzeptiert. Mails mit gültigem ARC Seal von secumail.de werden trotz SPF-Fehler zugestellt.Falls bereits andere Trusted Sealers existieren, diese beibehalten und secumail.de zusätzlich eintragen.
Wichtig: Set-ArcConfig ersetzt die Liste der Trusted Sealers vollständig. Zuerst bestehende Sealers auslesen und secumail.de ergänzen, damit bestehende Einträge nicht verloren gehen:
if ("secumail.de" -notin $current) { $current += "secumail.de" }
Wenn der Tenant garantiert noch keine Trusted Sealers konfiguriert hat, genügt auch die Kurzform:
Prüfung per PowerShell:
ArcTrustedSealers: {secumail.de} (ggf. zusammen mit anderen)Wenn die Antispam-Policy so eingestellt ist, dass SPF Hard Fail als Spam markiert wird (MarkAsSpamSpfRecordHardFail = On), ignoriert Microsoft 365 den ARC Seal. In diesem Fall muss die Einstellung deaktiviert werden.
Hinweis: In der Default-Antispam-Policy steht der Wert ab Werk auf Off. Bei aktivierten Preset Security Policies (Standard oder Strict) sowie bei Custom-Policies kann er abweichen — daher ist die Prüfung pro Policy zwingend.
Im Microsoft 365 Defender / Security Portal: Suche nach: Anti-spam policies oder Antispamrichtlinien Alternativ navigieren zu: Richtlinien > Bedrohungsrichtlinien > Antispamrichtlinien (englisch: Policies > Threat policies > Anti-spam policies)
MarkAsSpamSpfRecordHardFailOff) seinOn): Auf Aus (Off) umstellenZuerst prüfen — alle Policies anzeigen:
Falls bei irgendeiner Policy der Wert On ist, deaktivieren:
Für Custom-Policies analog:
Prüfung per PowerShell:
MarkAsSpamSpfRecordHardFail: Off (bei allen relevanten Policies)secumail.de als Trusted ARC Sealer gelistet ist.Prüfung per PowerShell:
Prüfung per PowerShell:
arc._domainkey.secumail.de muss auflösbar sein. nslookup -type=TXT arc._domainkey.secumail.deARC-Seal Header muss vorhanden sein (d=secumail.de) - Authentication-Results muss arc=pass enthaltenPartner-Design (Setup 1) treten Loops am häufigsten auf, wenn der Inbound-Connector vom Gateway als ConnectorType = OnPremises konfiguriert ist statt als Partner. EOP markiert Re-Entry-Mails vom Gateway dann als InOrganization, und die Outbound-Routing- Regel greift erneut. Vor dem Debuggen anderer Ursachen erst Connector-Typ prüfen: siehe Pitfall: OnPremises- vs. Partner-Connector. (Im Setup-2-Design ist OnPremises dagegen korrekt — siehe Sendeweg: Encryption-Loop (MX via Microsoft).)arc._domainkey.secumail.de) wird von SecuMail® gepflegt und ist bereits im DNS hinterlegt.PowerShell-Befehle: Alle Schritte dieser Anleitung als PowerShell-Befehle zum Kopieren — powershell-sendeweg-ruecklieferung-arc.txt
Hinweis: Microsoft kann die PowerShell-API ohne Vorankündigung ändern. Prüfen Sie das Ergebnis bitte sorgfältig.
Produkte:
Priorität: NÖTIG (für Encryption-only mit MX bei Microsoft 365)
Dieser Case beschreibt den Sendeweg von Setup 2 – MX via Microsoft: Ihr MX-Record bleibt unverändert bei Microsoft 365, ausgehende Mail wird zur S/MIME-Verschlüsselung über das SecuMail®-Encryption-Gateway (enc.secumail.de) geleitet.
Gehört zusammen mit dem Empfangsweg (eingehende Mail entschlüsseln): Empfangsweg: Encryption-Loop (MX via Microsoft). Beide Wege bilden zusammen Setup 2.
Wichtig: Setup 2 gilt ausschließlich für Encryption-only. Sobald SecuMail® Filter im Spiel ist, muss der MX auf SecuMail® zeigen (Setup 1) — siehe Welches Setup habe ich?.
Ausgehende Mail an externe Empfänger nimmt diesen Weg:
Postfach -> Microsoft 365 -> SecuMail® Encryption (enc.secumail.de) -> S/MIME-Signatur/-Verschlüsselung -> Auslieferung
Für die Auslieferung gibt es zwei Varianten:
Ausgehende Mail an externe Empfänger wird an das SecuMail®-Encryption- Gateway ausgeleitet. Dazu dienen ein gescopter Outbound-Connector und eine Mail-Flow-Regel.
Der Outbound-Connector ist vom Typ OnPremises (Mailserver der Organisation), nicht Partner. Mit CloudServicesMailEnabled = $true behält Microsoft 365 die internen Header der Mail bei, sodass die verarbeitete Mail später als vertrauenswürdig behandelt wird.
Im Exchange Admin Center (EAC) — Mail flow > Connectors:
TODO:
SecuMail Encryption Loop*.secumail.deIsTransportRuleScoped)Ergebnis: Ein Outbound Connector, der Mails an enc.secumail.de routet
Die Mail-Flow-Regel leitet nur ausgehende, noch nicht verarbeitete Mail aus. Die Ausnahme auf den Header X-SecuMail-Encryption ist der eigentliche Loop-Schutz (siehe Kasten unten).
Im Exchange Admin Center (EAC) — Mail flow > Rules:
TODO:
Route ausgehend über SecuMail® EncryptionSecuMail Encryption LoopX-SecuMail-Encryption enthält outbound (Loop-Schutz, siehe unten)Wichtig: Die Ausnahme auf den Header X-SecuMail-Encryption: outbound verhindert den Mail-Loop. SecuMail® stampft diesen Header beim ersten Durchlauf auf. Eine bereits verarbeitete Mail trägt ihn — die Regel greift dann nicht erneut und leitet sie nicht ein zweites Mal aus. Ohne diese Ausnahme würde die zurückkehrende Mail (Variante B) endlos im Kreis laufen.
Die häufigere und einfachere Variante: SecuMail® liefert die verschlüsselte Mail nach der Verarbeitung direkt ins Internet aus. Die Mail kehrt nicht zu Microsoft 365 zurück.
In dieser Variante ist kein eingehender Connector nötig — es gibt keine Rücklieferung an Microsoft 365.
Da SecuMail® die Mail im Namen Ihrer Domain ausliefert, muss der SPF-Record der Kundendomain die SecuMail®-Server als berechtigte Absender enthalten:
v=spf1 include:_spf.secumail.de include:spf.protection.outlook.com -all
Wichtig: DNS-Änderungen können je nach TTL-Wert bis zu 48 Stunden dauern, bis sie weltweit propagiert sind.
In dieser Variante liefert SecuMail® die fertige Mail zurück an Microsoft 365, das sie final ausliefert. Dafür ist ein eingehender Connector nötig, der die Rücklieferung annimmt.
Auch dieser Connector ist vom Typ OnPremises (Mailserver der Organisation) mit CloudServicesMailEnabled = $true — passend zum Outbound-Connector aus Schritt 1, damit die internen Header erhalten bleiben.
Im Exchange Admin Center (EAC) — Mail flow > Connectors:
TODO:
SecuMail Encryption Loop RückwegErgebnis: Microsoft 365 nimmt die zurückgelieferten Mails von SecuMail® an
Wichtig: Beim Connector-Typ Mailserver der Organisation (OnPremises) gibt es auf der Microsoft-Empfangsseite KEINE Option zum Erzwingen von TLS — RequireTls bleibt False. Die TLS-Verschlüsselung wird ausschließlich am sendenden SecuMail®-MTA erzwungen. Das ist anders als beim Partner-Inbound- Connector in Setup 1 (Empfangsweg: IP-Whitelist), wo TLS erzwungen wird.
Hinweis zur Absender-Identifikation: Das Beispiel schränkt auf die SecuMail®-IPs ein. Microsoft 365 lässt für den Rückweg auch andere Methoden zu — z.B. per Zertifikat (-RestrictDomainsToCertificate $true -TlsSenderCertificateName "*.secumail.de") oder die ARC-basierte Variante (Sendeweg: Auslieferung via Microsoft 365 + ARC). Wählen Sie, was im Tenant unterstützt und gewünscht ist.
Hinweis: Weil Microsoft 365 in dieser Variante selbst ausliefert, stammt die ausgehende Mail aus Microsoft 365 — der SPF-Record kann auf dem Microsoft-Standardwert bleiben (include:spf.protection.outlook.com). Prüfen Sie dennoch, dass SecuMail® als vertrauenswürdige Quelle akzeptiert wird.
Optional / Alternative: Statt der OnPremises-Header-Methode kann die Rücklieferung auch über einen Partner-Connector mit ARC-Seal abgesichert werden (wie in Setup 1). Das ist gleichwertig, erfordert aber die ARC-Konfiguration — siehe Sendeweg: Auslieferung via Microsoft 365 + ARC.
Erwartet:
ConnectorType: OnPremisesSmartHosts: { enc.secumail.de }IsTransportRuleScoped: TrueCloudServicesMailEnabled: TrueErwartet:
FromScope: InOrganizationExceptIfHeaderContainsMessageHeader: {X-SecuMail-Encryption}ExceptIfHeaderContainsWords: {outbound}Nur bei Variante B zusätzlich:
Erwartet:
ConnectorType: OnPremisesRequireTls: False (kein Force-TLS auf der Empfangsseite — beabsichtigt)CloudServicesMailEnabled: TrueSecuMail Encryption Loop geroutet wurde.OnPremises-Connector ist hier korrekt — anders als im Setup 1, wo ein OnPremises-Inbound-Connector Loops verursacht. Der Unterschied liegt im Loop-Schutz: Setup 1 hält die Mail extern (Partner), Setup 2 hält sie intern, verhindert den Loop aber über die Header-Ausnahme. Hintergrund: Pitfall: OnPremises- vs. Partner-Connector.PowerShell-Befehle: Alle Schritte dieser Anleitung als PowerShell-Befehle zum Kopieren — powershell-sendeweg-encryption-loop.txt
Hinweis: Microsoft kann die PowerShell-API ohne Vorankündigung ändern. Prüfen Sie das Ergebnis bitte sorgfältig.
Produkte:
Priorität: OPTIONAL
E-Mail-Adressen und Benutzernamen aus dem Microsoft 365-Tenant via Microsoft Graph API mit SecuMail® synchronisieren. SecuMail® benötigt diese Daten, um den Mailfilter korrekt auf die Empfängeradressen des Kunden anzuwenden.
Wenn beide Sync-Varianten (Filter und S/MIME) benötigt werden, genügt EINE gemeinsame App-Registrierung mit EINEM Client Secret. Lediglich die zugewiesenen Sicherheitsgruppen unterscheiden sich:
SecuMail-Filter-Users (für Filter-Sync)SecuMail-Encryption-SMIME-Users (für S/MIME-Sync)Folgen Sie der Anleitung in einer der beiden FAQs einmal und verwenden Sie die gleichen Zugangsdaten in beiden SecuMail®-Sync-Konfigurationen. So vermeiden Sie doppelten Aufwand bei der Pflege (z.B. beim Erneuern des Client Secrets).
Standardmässig werden alle lizenzierten Benutzer synchronisiert. Optional kann eine Entra ID Security Group angelegt werden, um nur bestimmte Benutzer zu synchronisieren. Gruppenname (Empfehlung): SecuMail-Filter-Users
mail, proxyAddresses)displayName)userPrincipalName)userType) - wird intern für Lizenzierung genutztaccountEnabled)assignedLicenses)Die letzten drei Felder kommen automatisch mit und werden intern von SecuMail® zur Lizenzberechnung verwendet.
User.Read.All (Application) - Benutzer und deren Adressen lesenGroup.Read.All oder GroupMember.Read.All (Application) - nur bei Gruppeneinschränkung, um Gruppenmitglieder abzufragenIm Entra ID Portal — App registrations:
TODO:
SecuMail Filter Sync (oder ähnlich)Ergebnis: App wird angelegt
Nach dem Anlegen notieren (auf der Übersichtsseite der App):
Im Entra ID Portal, in der App-Registrierung — Certificates & secrets:
TODO:
SecuMail SyncErgebnis: Client Secret erstellt
Im Entra ID Portal, in der App-Registrierung — API permissions:
TODO:
User.Read.All und Group.Read.All (oder GroupMember.Read.All bei Gruppeneinschränkung)Ergebnis: Berechtigungen erteilt
Prüfung im Portal: Status muss Erteilt für [Tenant] (Granted for [Tenant]) anzeigen.
Wenn nur bestimmte Benutzer synchronisiert werden sollen:
Im Entra ID Portal — Groups:
TODO:
SecuMail-Filter-UsersErgebnis: Security Group mit den gewünschten Mitgliedern
Mitglieder hinzufügen:
Folgende Daten müssen SecuMail® mitgeteilt werden:
Sicherheitshinweis: Diese Daten per sicherem Kanal übermitteln (z.B. verschlüsselte Mail, Kundenportal), nicht per unverschlüsselter E-Mail.
Nach Einrichtung durch SecuMail® kann die Synchronisation wie folgt geprüft werden:
SecuMail Filter Sync öffnen > Suche nach: Sign-in logs oder Anmeldeprotokolle Prüfen, ob regelmäßige Anmeldungen stattfinden.PowerShell-Befehle: Alle Schritte dieser Anleitung als PowerShell-Befehle zum Kopieren — powershell-graph-api-filter-sync.txt
Hinweis: Microsoft kann die PowerShell-API ohne Vorankündigung ändern. Prüfen Sie das Ergebnis bitte sorgfältig.
Produkte:
Priorität: OPTIONAL
E-Mail-Adressen und Benutzernamen aus dem Microsoft 365-Tenant via Microsoft Graph API mit SecuMail® synchronisieren. SecuMail® benötigt diese Daten, um S/MIME-Zertifikate für die richtigen Benutzer auszustellen und die Verschlüsselung korrekt anzuwenden.
Wenn beide Sync-Varianten (Filter und S/MIME) benötigt werden, genügt EINE gemeinsame App-Registrierung mit EINEM Client Secret. Lediglich die zugewiesenen Sicherheitsgruppen unterscheiden sich:
SecuMail-Filter-Users (für Filter-Sync)SecuMail-Encryption-SMIME-Users (für S/MIME-Sync)Folgen Sie der Anleitung in einer der beiden FAQs einmal und verwenden Sie die gleichen Zugangsdaten in beiden SecuMail®-Sync-Konfigurationen. So vermeiden Sie doppelten Aufwand bei der Pflege (z.B. beim Erneuern des Client Secrets).
Standardmässig werden alle lizenzierten Benutzer synchronisiert. Optional kann eine Entra ID Security Group angelegt werden, um nur bestimmte Benutzer für S/MIME zu aktivieren. Gruppenname (Empfehlung): SecuMail-Encryption-SMIME-Users
mail, proxyAddresses)displayName)userPrincipalName)userType) - wird intern für Lizenzierung genutztaccountEnabled)assignedLicenses)Die letzten drei Felder kommen automatisch mit und werden intern von SecuMail® zur Lizenzberechnung verwendet.
User.Read.All (Application) - Benutzer und deren Adressen lesenGroup.Read.All oder GroupMember.Read.All (Application) - nur bei Gruppeneinschränkung, um Gruppenmitglieder abzufragenIm Entra ID Portal — App registrations:
TODO:
SecuMail S/MIME Sync (oder ähnlich)Ergebnis: App wird angelegt
Nach dem Anlegen notieren (auf der Übersichtsseite der App):
Im Entra ID Portal, in der App-Registrierung — Certificates & secrets:
TODO:
SecuMail S/MIME SyncErgebnis: Client Secret erstellt
Im Entra ID Portal, in der App-Registrierung — API permissions:
TODO:
User.Read.All und Group.Read.All (oder GroupMember.Read.All bei Gruppeneinschränkung)Ergebnis: Berechtigungen erteilt
Prüfung im Portal: Status muss Erteilt für [Tenant] (Granted for [Tenant]) anzeigen.
Wenn nur bestimmte Benutzer S/MIME-Zertifikate erhalten sollen:
Im Entra ID Portal — Groups:
TODO:
SecuMail-Encryption-SMIME-UsersErgebnis: Security Group mit den gewünschten Mitgliedern
Mitglieder hinzufügen:
Folgende Daten müssen SecuMail® mitgeteilt werden:
Sicherheitshinweis: Diese Daten per sicherem Kanal übermitteln (z.B. verschlüsselte Mail, Kundenportal), nicht per unverschlüsselter E-Mail.
Nach Einrichtung durch SecuMail® kann die Synchronisation wie folgt geprüft werden:
SecuMail S/MIME Sync öffnen > Suche nach: Sign-in logs oder Anmeldeprotokolle Prüfen, ob regelmäßige Anmeldungen stattfinden.PowerShell-Befehle: Alle Schritte dieser Anleitung als PowerShell-Befehle zum Kopieren — powershell-graph-api-smime-sync.txt
Hinweis: Microsoft kann die PowerShell-API ohne Vorankündigung ändern. Prüfen Sie das Ergebnis bitte sorgfältig.
Produkte:
Priorität: EMPFOHLEN
Nach Abschluss der Konfiguration prüfen, ob der Mailflow über SecuMail® korrekt funktioniert. Diese Checkliste deckt beide Richtungen (Empfang und Versand) ab.
Die Konfiguration kann sowohl im Portal als auch per PowerShell geprüft werden. Für eine schnelle Übersicht empfehlen wir die PowerShell Get--Befehle.
Schnellzugang zu den genutzten Portalen:
TODO:
SecuMail Inbound (siehe Empfangsweg: IP-Whitelist)SecuMail Filter/Encryption Outbound (siehe Sendeweg: Relay mit Filter)secumail.de als Trusted Sealer (siehe Sendeweg: Auslieferung via Microsoft 365 + ARC)Received-Header zeigt SecuMail-Server als Zwischenstation - Bei Enhanced Filtering: X-MS-Exchange-SkipListedInternetSender zeigt die echte Quell-IP c) Mail wurde nicht fälschlich als Spam markiertNachrichtenverfolgung im Portal: Im Exchange Admin Center: Suche nach Message trace oder navigieren zu Mail flow > Message trace > Empfängeradresse und Zeitraum eingeben > Prüfen ob Status Delivered und Quell-IP eine SecuMail-IP ist
Prüfung per PowerShell:
Nachrichtenverfolgung im Portal: Im Exchange Admin Center: Suche nach Message trace oder navigieren zu Mail flow > Message trace > Absenderadresse und Zeitraum eingeben > Prüfen ob die Mail über den Connector geroutet wurde
Prüfung per PowerShell:
Dies stellt sicher, dass die Mail-Flow-Regel interne Mails korrekt ausschließt.
ARC-Seal Header vorhanden (d=secumail.de) - Authentication-Results: arc=pass c) Mail nicht als Spam markiertNur relevant, wenn Empfangsweg: Exklusiver Empfang eingerichtet ist.
5.7.1 abgelehnt werden. b) Der Reject-Text entspricht dem konfigurierten Wert (Default: "Mail muss über SecuMail® Gateway zugestellt werden.").FromScope und SentToScope prüfen, Regel muss Enabled sein.TlsSettings auf CertificateValidation oder DomainValidation, aber Zertifikat des Ziels passt nicht.EncryptionOnly zurückstellen oder TlsDomain korrigieren.PowerShell-Befehle: Alle Schritte dieser Anleitung als PowerShell-Befehle zum Kopieren — powershell-funktionstest.txt
Hinweis: Microsoft kann die PowerShell-API ohne Vorankündigung ändern. Prüfen Sie das Ergebnis bitte sorgfältig.
Produkte:
Priorität: ZWINGEND (gilt für alle Sendeweg-Varianten)
Eine Mail an einen Empfänger in einem anderen Microsoft 365-Tenant verlässt den eigenen Tenant über das SecuMail®-Gateway, kommt aber unmittelbar danach zurück und wird vom eigenen Exchange Online Protection (EOP) erneut an das Gateway übergeben. Es entsteht eine Schleife:
Tenant A (Sender) -> EOP A -> SecuMail® -> EOP B (Empfänger) -> EOP B klassifiziert als Outbound -> SecuMail® -> EOP A -> EOP A nimmt die Mail erneut über den Outbound-Connector an -> Schleife
Sichtbar wird das u.a. durch wiederholte Einträge im Message-Trace mit identischer Subject/MessageID und steigender Hop-Count, bis EOP die Mail schließlich mit Loop-Detection abweist.
Der Loop entsteht, wenn der Outbound-Connector zum Gateway ungescoped ist und/oder die Routing-Regel zurückkehrende Mails nicht ausschließt:
RecipientDomains: *) ohne IsTransportRuleScoped. Dann nimmt EOP jede ausgehende Mail über diesen Connector - auch zurückkehrende.FromScope/SentToScope fehlen). Dann greift die Regel auch für Mails, die gerade vom Gateway zurückkehren.OnPremises statt Partner. Damit klassifiziert EOP zurückkehrende Mails als InOrganization (siehe Pitfall: OnPremises- vs. Partner-Connector) und die Outbound-Regel greift für diese Mails erneut.Das automatische Provisioning legt Connector und Regel so an, dass keiner der drei Loop-Pfade entstehen kann:
IsTransportRuleScoped = $true. Der Connector wird ausschließlich verwendet, wenn eine Mail-Flow-Regel ihn explizit referenziert; niemals automatisch für beliebige ausgehende Mails.FromScope = InOrganization, SentToScope = NotInOrganization und StopRuleProcessing = $true. Damit werden externe Mails (auch zurückkehrende vom Gateway) nicht erfasst, und nachfolgende Regeln können die Mail nicht erneut an den Connector binden.ConnectorType = Partner. Zurückkehrende Mails bleiben aus EOP-Sicht extern und matchen FromScope = InOrganization nicht.Erwartet für den SecuMail®-Outbound-Connector:
ConnectorType: PartnerIsTransportRuleScoped: TrueRecipientDomains: leer oder explizit (kein *)Erwartet für die Routing-Regel:
FromScope: InOrganizationSentToScope: NotInOrganizationStopRuleProcessing: TrueErwartet für den SecuMail®-Inbound-Connector:
ConnectorType: PartnerBei Migrationen aus älteren Smarthost-Setups oder in Tenants mit ungewöhnlichen Hybrid-Konstellationen kann zusätzlich eine Header-basierte Exception auf der Routing-Regel gesetzt werden:
Except if: Header X-SecuMail-Encryption matches "outbound"
Wirkung: Selbst wenn EOP eine zurückkehrende Mail fälschlich als InOrganization klassifiziert, greift die Routing-Regel nicht erneut, weil das Gateway den Header bereits beim ersten Durchgang gesetzt hat.
Hinweis: Die Header-Exception ist im SecuMail®-Standardsetup nicht nötig. Sie eignet sich als zusätzliche Sicherheitsschicht in Tenants, in denen die Connector-Konfiguration nicht vollständig unter Kontrolle ist.
TODO:
IsTransportRuleScoped $true, RecipientDomains @() ($null nicht erlaubt)FromScope InOrganization, SentToScope NotInOrganization, StopRuleProcessing $trueOnPremises umstellen oder Header-Exception (siehe Pitfall: OnPremises- vs. Partner-Connector)PowerShell-Befehle: Alle Schritte dieser Anleitung als PowerShell-Befehle zum Kopieren — powershell-pitfalls-outbound-loop.txt
Hinweis: Microsoft kann die PowerShell-API ohne Vorankündigung ändern. Prüfen Sie das Ergebnis bitte sorgfältig.
Produkte:
Priorität: ZWINGEND (Connector-Typ beeinflusst Mail-Klassifizierung)
Wichtig: Dieser Pitfall betrifft Setup 1 – MX via SecuMail (SecuMail® vorgelagert). Dort ist ein OnPremises-Inbound-Connector eine Fehlkonfiguration. In Setup 2 – MX via Microsoft (Encryption-Loop) ist OnPremises dagegen korrekt — der Loop-Schutz läuft dort über eine Header-Ausnahme statt über den Connector-Typ. Welches Setup für Sie gilt: Welches Setup habe ich?. Den Setup-2-Fall beschreibt Sendeweg: Encryption-Loop (MX via Microsoft) und Empfangsweg: Encryption-Loop (MX via Microsoft).
Trotz korrekt eingerichteter Routing-Regel mit FromScope = InOrganization gerät der Mailfluss in Schleifen oder zurückkehrende Mails vom Gateway werden erneut als ausgehend behandelt. Im Message-Header steht X-MS-Exchange-Organization-AuthAs: Internal, obwohl die Mail über das Gateway aus dem Internet kommt.
Der Inbound-Connector zum SecuMail®-Gateway ist als ConnectorType = OnPremises konfiguriert (typisch für Hybrid- oder klassische Smarthost-Setups), nicht als Partner.
Bei OnPremises-Inbound-Connectoren behandelt Exchange Online die ankommenden Mails wie aus einer eigenen On-Premises-Umgebung und setzt:
X-MS-Exchange-Organization-AuthAs: Internal
Damit gilt die Mail aus EOP-Sicht als InOrganization. Eine Routing-Regel mit FromScope = InOrganization greift dann auch für zurückkehrende Mails vom Gateway - der Loop-Schutz greift nicht (siehe Pitfall: Outbound Mail-Loop verhindern).
Bei Partner-Inbound-Connectoren bleibt die Mail aus EOP-Sicht extern (AuthAs: Anonymous oder Partner). FromScope = InOrganization matcht nicht, der Loop-Schutz greift.
Im Setup-1-Standardsetup legt das automatische Provisioning Inbound- und Outbound-Connector beide mit ConnectorType = Partner an. Damit:
FromScope-basierte Routing-Regel verhindert Loops zuverlässig.Erwartet für den SecuMail®-Inbound-Connector:
ConnectorType: PartnerSenderIPAddresses: SecuMail-IP-BereicheRequireTls: TrueErwartet für den SecuMail®-Outbound-Connector:
ConnectorType: PartnerIsTransportRuleScoped: TrueIm Header einer real empfangenen Mail vom Gateway prüfen:
X-MS-Exchange-Organization-AuthAs: Anonymous (gewünscht)X-MS-Exchange-Organization-AuthAs: Internal (Hinweis auf OnPremises)OnPremises-Connector vorhanden ist.In diesen Fällen (Setup 1) entweder den Connector-Typ auf Partner umstellen (empfohlen) oder die Header-basierte Defensive aus Pitfall: Outbound Mail-Loop verhindern zusätzlich aktivieren.
Achtung: Die obigen Fälle gelten für Setup 1 – MX via SecuMail. In Setup 2 – MX via Microsoft (Encryption-Loop) ist OnPremises der vorgesehene Connector-Typ und KEIN Fehler — dort nicht auf Partner umstellen. Siehe Sendeweg: Encryption-Loop (MX via Microsoft) und Empfangsweg: Encryption-Loop (MX via Microsoft).
Der Connector-Typ kann an einem bestehenden Connector nicht direkt geändert werden. Vorgehen:
Partner anlegen (siehe Empfangsweg: IP-Whitelist) - mit identischen SenderIPAddresses und TLS-Einstellungen.X-MS-Exchange-Organization-AuthAs nicht mehr Internal ist.OnPremises-Connector deaktivieren, dann nach erfolgreichem Test entfernen.PowerShell-Befehle: Alle Schritte dieser Anleitung als PowerShell-Befehle zum Kopieren — powershell-pitfalls-onpremises-vs-partner.txt
Hinweis: Microsoft kann die PowerShell-API ohne Vorankündigung ändern. Prüfen Sie das Ergebnis bitte sorgfältig.
Produkte:
Priorität: NÖTIG (gilt für exklusiven Empfang, Setup MX via SecuMail)
Trotz IP-Whitelist und/oder Reject-Regel nimmt Microsoft 365 weiterhin Mails an, die NICHT über SecuMail® kamen — insbesondere gefälschte Mails mit der eigenen Domain im Absender, die direkt an den Tenant zugestellt werden.
<tenant>.mail.protection.outlook.com) nimmt direkte SMTP-Zustellung von jeder Quelle an.FromScope NotInOrganization prüft, ist lückenhaft: M365 stuft Mails mit der EIGENEN Domain im Absender als „intern" ein. Eigendomain-Spoofing direkt an den Tenant wird dadurch NICHT erfasst — die gefährlichste Lücke (CEO-Fraud).Reject-Regel pfadbasiert statt FromScope: gilt für ALLE eingehenden Mails an die eigenen Domains, Ausnahmen nur (a) Absender-IP in den SecuMail-Netzen (ExceptIfSenderIpRanges) ODER (b) echt-interne Mail (X-MS-Exchange-Organization-AuthAs = Internal; diesen Header kann ein externer Absender nicht setzen).
Noch robuster: Inbound Connector zusätzlich an das SecuMail-Client- Zertifikat *.secumail.de binden (fälschungssicher, übersteht IP-Wechsel; siehe Empfangsweg: IP-Whitelist).
Direkt an den Tenant (nicht über SecuMail®) mit gefälschter eigener Domain senden -> muss mit 5.7.1 abgelehnt werden. Wird die Mail zugestellt, greift nur eine FromScope-Regel — Lücke offen.
PowerShell-Befehle: Alle Schritte dieser Anleitung als PowerShell-Befehle zum Kopieren — powershell-pitfalls-whitelist-nicht-exklusiv.txt
Hinweis: Microsoft kann die PowerShell-API ohne Vorankündigung ändern. Prüfen Sie das Ergebnis bitte sorgfältig.